Grußwort

Bayern ist nicht nur geprägt durch Berge, Bier und Barock, sondern geistlich über Jahrhunderte hinweg durch das Beten und Wirken der Benediktiner. Bayern gilt als „Terra Benedictina“, als „Benediktinisches Land“. Durch die Schulen der Benediktiner, später auch anderer Orden, sind christliche Werte den jungen Menschen vermittelt worden. Eng damit verflochten ist auch die Marienfrömmigkeit. Dieses Land ist der Gottesmutter geweiht. Sie ist die Patronin Bayerns und hat ihr bedeutendstes Heiligtum in Altötting. 
Beides hat unseren jetzigen Heiligen Vater, Papst Benedikt von Kindheit auf geprägt. Er hat deshalb den Namen des Mönchsvaters und Patron des Abendlandes angenommen. 
  

     

 

 

Seine Liebe zur Gottesmutter schwingt weiter auch in seinem Pontifikat. Stationen
seines Lebens sind in der vorliegenden Schrift festgehalten.

Auf seinen Spuren, dem Benediktweg, zu gehen, möge allen Pilgern zum Segen gereichen und die Liebe zu Christus und seiner Mutter in ihren Herzen vertiefen.

S. Anselmo, Rom, im Maimonat 2005


Notker Wolf OSB,

Abtprimas des Benediktinerordens