"Benediktweg" - Tourenbeschreibung 248 km mit dem Rad
Auf den Spuren Papst Benedikts XVI. zwischen Inn und Salzach
Altötting
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Ausgangs- und Zielpunkt
unseres Rundwegs ist die von Johannes Paul II. 1980 gepflanzte und mittlerweile
recht stattliche „Papstlinde“ am Bruder-Konrad-Platz. Auf ausgeschildertem
Radweg durch das Landschaftsschutzgebiet „Gries“ erreichen wir nach 2
Kilometern die Nachbarstadt
Neuötting
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Wir überqueren die Innbrücke
und fahren am nördlichen Ufer flussabwärts durch Auwald und vorbei am Dorf
Perach mit seiner Pfarrkirche „St. Maria Himmelfahrt“ aus dem 15.
Jahrhundert und zwei Badeseen über 16 Kilometer nach
Marktl
a. Inn
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Über die Marktler Innbrücke
und durch einen Teil des ausgedehnten Burghauser Forstes folgen wir auf
historischer Route der heute noch so benannten Alten Poststrasse, die Papst Pius
VI. am 25. April 1782 auf seiner Reise von Wien nach München passierte, .und
erreichen nach 8 Kilometern
Hohenwart
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Auf einer Nebenstraße fahren wir nun 7 Kilometer und durch den wegen seiner dörflichen Idylle mehrfach ausgezeichneten Ort Mehring mit der sehenswerten Pfarrkirche St. Martin (1445) nach
Burghausen
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Von der neuen Salzachbrücke
am südlichen Ende der Altstadt folgen wir dem Uferweg
2 Kilometer nach
Raitenhaslach
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Unweit davon entfernt grüßt
von der Hangkante des Salzachhochufers
Marienberg
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In westlicher Richtung radeln wir über die Weiler Stadl, Irlhaid, Plattenberg (Blick auf Salzachtal und Alpenpanorama) und die Ortschaft Asten (Kirche Mariä Himmelfahrt, 15. Jhdt.) auf insgesamt 19 Kilometer Nebenstraßen nach
Tittmoning
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Vorbei am idyllischen Storchenbrunnen und durch das Salzburger-/Laufener Tor fahren wir vom Stadtplatz hinaus 14 Kilometer nach Tengling und oberhalb des Tachinger und Waginger Sees dann mit herrlichen Ausblicken weitere 8 Kilometer nach
Waging
a. See
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Wir verlassen Waging in südwestliche
Richtung und folgen der Straße hinauf nach St. Leonhard am Wonneberg
(sehenswerte ehemalige Wallfahrtskirche) und Oberwendling (5 Kilometer). Hier
zweigen wir von der weiteren Themenradroute ab und fahren auf einer ruhigen
Gemeindeverbindungsstraße über die Weiler Töfenreut und Geiersnest bis Lauter
(2 Kilometer). Von hier aus sind es auf dem nach Westen führenden Fernradweg
noch 3 Kilometer bis
Hufschlag
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Wir setzen unsere Fahrt auf
der Radroute fort und erreichen nach 2 Kilometern das Stadtzentrum von
Traunstein
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Wir verlassen den Traunsteiner Stadtplatz in östlicher Richtung hinunter zur Traun und ab Hallabruck (ehem. Salzhandelsbrücke) auf der Fernradroute über den Stadtteil Bad Empfing 10 Kilometer hinüber nach
Chieming
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Dem Radweg über Stöttham und vorbei am Barock-Wallfahrtskirchlein Ising (und Internat Schloss Ising) folgend erreichen wir nach 7 Kilometern
Seebruck
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Wer auf dem Weg zur Fraueninsel abkürzen will, wählt den Chiemsee-Uferweg nach Gstadt (9 km). Wir folgen jedoch dem Themenradweg auf der Spur berühmter Komponisten (z.B auch Michael Haydns) durch altes keltisch-römisches Kulturland über 8 Kilometer und Truchtlaching an der Alz nach
Seeon
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Wir verlassen Seeon wieder auf dem Radweg in Richtung Chiemsee. Bald erreichen wir das Dorf Pavolding, in dem noch einige Großskulpturen in freier Natur an den hier lebenden und 1984 verstorbenen Künstlers Prof. Heinrich Kirchner (+ 1902) erinnern. In leichtem Auf und Ab über Roitham, Stetten, Gollenshausen, Ed und Breitbrunn erreichen wir nach 17 Kilometern
Gstadt
a. Chiemsee
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Von Gstadt aus fahren wir ein
kurzes Radwegstück zurück nach Breitbrunn und weiter auf der Radroute
durch die von den Eiszeiten gestaltete Moränenlandschaft der Eggstätt-Hemhofer
Seenplatte (Naturschutzgebiet) über Eggstätt (6 km), Höslwang (6 km) und
weitere 5 Kilometer bis
Amerang
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In nördlicher Richtung und
auf Nebenstraßen radeln wir über Asham, Evenhausen, Hebertsham und Wimpasing
13 Kilometer nach Altbabensham (13 km). Hier biegen wir nach Westen ab, umfahren
den Penzinger See, blicken vom Aussichtspunkt beim „Huberwirt“ am Kellerberg
hinunter auf die „Perle des Inn“ und kommen auf der teils stark befahrenen
Salzburger Straße nach 7 Kilometern hinunter zur Roten Brücke und durch das
reich mit Fresken verzierte Brucktor in die Altstadt von
Wasserburg
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Vom Zentrum aus fahren wir
zum Otto-Geigenberger-Weg im nördlichen Bereich der Innschleife, radeln
flussabwärts 2 Kilometer zur großen neuen Innbrücke und über diese –
wieder in östlicher Richtung –nach Odelsham und Würmertsham (3 km). Hier
treffen wir auf den nach Norden (flussabwärts) führenden
„Innradweg“. (Unser „Benediktweg“ folgt nun dieser europäischen
Radfernroute bis zum Ausgangspunkt Altötting.) Durch beschauliche Moränenlandschaft
geht es jetzt 14 Kilometer über die Weiler Rieden, Bergham, Hochleiten hinunter
nach Au im Wald, am Flussufer entlang bis zur Innbrücke und ins Ortszentrum von
Gars
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Wir fahren an den Klostergärten
entlang auf der Landstraße in Richtung Mühldorf und erreichen nach 5
Kilometern und kleinem Anstieg unterhalb des Aussichtspunktes „Stampfschlössl“
das
Kloster
Au
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Wir folgen wieder 5 Kilometer
der Kreisstraße in Richtung Mühldorf und kommen nach
Aschau
a. Inn
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Die Route des „Benediktwegs“ führt uns in den Bereich der Innauen bei Rausching und über Ebing (Filialkirche St. Martin, 15. Jhdt., mit Rokokokanzel) durch Waldungen zum Stift Ecksberg (heute Behindertenzentrum) mit sehenswerter Wallfahrtskirche St. Salvator von 1683/84). Wir überqueren auf einer Brücke die Bundesstraße 12 München-Passau und gelangen nach insgesamt 12 Kilometern in das frühere Straßendorf und heutigen Stadtteil Altmühldorf mit seiner Pfarrkirche St. Laurentius (um 1500, kunstgeschichtlich bedeutende Werke der Malerei und Bildhauerei). Noch gut 2 Kilometer sind es ins Zentrum der mittelalterlichen Innstadt
Mühldorf
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Wir verlassen den Stadtplatz durch das Inntor, fahren auf der rechten Brückenseite über den
Inn und dann halbrechts
abzweigend durch die Siedlung Lohmühle. Entlang eines Bachlaufes erreichen wir
nach 4 Kilometern Polling (Pfarrkirche „Mariä Heimsuchung“) und noch gut 2
Kilometern
Tüßling
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Noch 7 Kilometer sind es – vorbei an der alten Wallfahrtskirche Heiligenstatt (14. Jhdt., Barockausstattung und Sammlung wertvoller Heiltümer) auf dem alten Pilgerweg mit seinen Kreuzwegstationen aus dem 18. Jahrhunderts und entlang des Mörnbaches zum Ausgangsort